CPAP-Nasenpolstermaske
Nasenpolstermasken (Nasal-Pillow) haben zwei kleine Silikonpolster, die direkt in die Nasenlöcher eingesetzt werden — ohne Auflage auf Nasenrücken oder Wangen. Sie sind die leichteste und offenste Maskenform, ideal für Klaustrophobiker, Brillenträger im Bett und Nutzer mit niedrigem Therapiedruck. Nicht geeignet bei hohem Druckbedarf.
Was ist eine Nasenpolstermaske? Statt eine Fläche über der Nase abzudichten, arbeiten Nasal-Pillow-Masken mit zwei kleinen Silikonkegeln, die in die Nasenlöcher eingesetzt werden. Der Rest des Gesichts bleibt frei. Das Kopfband ist minimalistisch, das Sichtfeld nach vorne komplett offen.
Für wen und wofür? Sinnvoll bei:
- Klaustrophobie oder Engegefühl unter größeren Masken
- Brillenträgern, die vor dem Einschlafen lesen oder fernsehen
- Nutzern mit niedrigem Therapiedruck (etwa bis 12 cm H₂O)
- Bartträgern mit Kinn- und Wangenbart — die Nasenlöcher liegen frei
- Umsteigern von Nasenmasken, denen die Auflage stört
Weniger geeignet bei:
- Hohem Therapiedruck (die kleinen Polster erzeugen bei hohem Druck ein Ziehen in den Nasenlöchern)
- Chronisch verlegten oder engen Nasenlöchern
- Nutzern, die im Schlaf den Mund öffnen (dann Full-Face)
Die wichtigsten Modelle
- ResMed AirFit P10: Der Klassiker unter den Nasal-Pillow-Masken. Extrem leicht, sehr leises Ausatemventil, drei Polstergrößen im Set.
- ResMed AirFit P30i:Rahmen-Konzept mit Schlauchanschluss am Scheitel — für Seitenschläfer, die den Schlauch nach oben führen möchten.
- Philips Nuance / DreamWear Pillow, Fisher & Paykel Brevida: Alternativen für Nutzer, die bei ihrer Herstellermarke bleiben.
Kompatibilität Über 22-mm-Standard-Konnektor mit allen gängigen CPAP-, APAP- und niedrig eingestellten BiPAP-Geräten. AirMini-Nutzer: Die AirFit P10 for AirMini ist eine dedizierte Setup-Variante mit Feuchtung über HumidX/HumidX Plus.
Setup und AnpassungWichtigste Passform-Frage: die richtige Polstergröße. Zu klein → Leckage, zu groß → Druckstellen im Nasenloch. Die Sets kommen meist mit drei Größen — wir helfen bei der Auswahl und wechseln bei der Erstversorgung kostenfrei um, wenn die zunächst gewählte Größe nicht sitzt.
FAQ
Ist eine Nasenpolstermaske besser als eine Nasenmaske? Nicht besser oder schlechter — anders. Bei niedrigem Druck und Wunsch nach maximaler Offenheit sind Nasal-Pillow-Masken angenehmer. Bei höherem Druck und Wunsch nach flächiger, weicher Abdichtung sitzt eine Nasenmaske stabiler.
Ab welchem Druck wird eine Nasenpolstermaske unangenehm? Als Faustregel: Bis etwa 12 cm H₂O sind Nasal-Pillow-Masken für die meisten Nutzer komfortabel. Ab 13–14 cm H₂O berichten viele über ein Ziehen oder ein Trockenheitsgefühl direkt in den Nasenlöchern — dann ist eine Nasen- oder Full-Face-Maske die bessere Wahl.
Ich habe einen Vollbart — geht Nasal-Pillow? Ja, gut sogar. Weil nichts auf dem Bart aufliegt, sind Nasal-Pillow-Masken bei Bartträgern häufig dichter als Nasenmasken. Vorausgesetzt, der Therapiedruck ist niedrig bis mittel und der Mund bleibt nachts geschlossen.
Ist das nicht unhygienisch, wenn was in der Nase steckt? Die Silikon-Polster berühren nur den äußeren Rand der Nasenlöcher — sie stecken nicht tief in der Nase. Bei täglicher Reinigung mit lauwarmem Wasser und milder Seife sowie monatlichem Polstertausch ist die Hygiene identisch zu anderen Maskentypen.
Passt die AirFit P10 an mein Löwenstein-Gerät? Ja, über den 22-mm-Konnektor. Ausnahme: die dedizierte „P10 for AirMini"-Variante ist bauartbedingt nur für die AirMini gedacht.
CPAP-Nasenpolstermaske Nasenpolstermasken (Nasal-Pillow) haben zwei kleine Silikonpolster, die direkt in die Nasenlöcher eingesetzt werden — ohne Auflage auf Nasenrücken oder Wangen. Sie...
mehr erfahren » Fenster schließen Nasenpolstermasken
CPAP-Nasenpolstermaske
Nasenpolstermasken (Nasal-Pillow) haben zwei kleine Silikonpolster, die direkt in die Nasenlöcher eingesetzt werden — ohne Auflage auf Nasenrücken oder Wangen. Sie sind die leichteste und offenste Maskenform, ideal für Klaustrophobiker, Brillenträger im Bett und Nutzer mit niedrigem Therapiedruck. Nicht geeignet bei hohem Druckbedarf.
Was ist eine Nasenpolstermaske? Statt eine Fläche über der Nase abzudichten, arbeiten Nasal-Pillow-Masken mit zwei kleinen Silikonkegeln, die in die Nasenlöcher eingesetzt werden. Der Rest des Gesichts bleibt frei. Das Kopfband ist minimalistisch, das Sichtfeld nach vorne komplett offen.
Für wen und wofür? Sinnvoll bei:
- Klaustrophobie oder Engegefühl unter größeren Masken
- Brillenträgern, die vor dem Einschlafen lesen oder fernsehen
- Nutzern mit niedrigem Therapiedruck (etwa bis 12 cm H₂O)
- Bartträgern mit Kinn- und Wangenbart — die Nasenlöcher liegen frei
- Umsteigern von Nasenmasken, denen die Auflage stört
Weniger geeignet bei:
- Hohem Therapiedruck (die kleinen Polster erzeugen bei hohem Druck ein Ziehen in den Nasenlöchern)
- Chronisch verlegten oder engen Nasenlöchern
- Nutzern, die im Schlaf den Mund öffnen (dann Full-Face)
Die wichtigsten Modelle
- ResMed AirFit P10: Der Klassiker unter den Nasal-Pillow-Masken. Extrem leicht, sehr leises Ausatemventil, drei Polstergrößen im Set.
- ResMed AirFit P30i:Rahmen-Konzept mit Schlauchanschluss am Scheitel — für Seitenschläfer, die den Schlauch nach oben führen möchten.
- Philips Nuance / DreamWear Pillow, Fisher & Paykel Brevida: Alternativen für Nutzer, die bei ihrer Herstellermarke bleiben.
Kompatibilität Über 22-mm-Standard-Konnektor mit allen gängigen CPAP-, APAP- und niedrig eingestellten BiPAP-Geräten. AirMini-Nutzer: Die AirFit P10 for AirMini ist eine dedizierte Setup-Variante mit Feuchtung über HumidX/HumidX Plus.
Setup und AnpassungWichtigste Passform-Frage: die richtige Polstergröße. Zu klein → Leckage, zu groß → Druckstellen im Nasenloch. Die Sets kommen meist mit drei Größen — wir helfen bei der Auswahl und wechseln bei der Erstversorgung kostenfrei um, wenn die zunächst gewählte Größe nicht sitzt.
FAQ
Ist eine Nasenpolstermaske besser als eine Nasenmaske? Nicht besser oder schlechter — anders. Bei niedrigem Druck und Wunsch nach maximaler Offenheit sind Nasal-Pillow-Masken angenehmer. Bei höherem Druck und Wunsch nach flächiger, weicher Abdichtung sitzt eine Nasenmaske stabiler.
Ab welchem Druck wird eine Nasenpolstermaske unangenehm? Als Faustregel: Bis etwa 12 cm H₂O sind Nasal-Pillow-Masken für die meisten Nutzer komfortabel. Ab 13–14 cm H₂O berichten viele über ein Ziehen oder ein Trockenheitsgefühl direkt in den Nasenlöchern — dann ist eine Nasen- oder Full-Face-Maske die bessere Wahl.
Ich habe einen Vollbart — geht Nasal-Pillow? Ja, gut sogar. Weil nichts auf dem Bart aufliegt, sind Nasal-Pillow-Masken bei Bartträgern häufig dichter als Nasenmasken. Vorausgesetzt, der Therapiedruck ist niedrig bis mittel und der Mund bleibt nachts geschlossen.
Ist das nicht unhygienisch, wenn was in der Nase steckt? Die Silikon-Polster berühren nur den äußeren Rand der Nasenlöcher — sie stecken nicht tief in der Nase. Bei täglicher Reinigung mit lauwarmem Wasser und milder Seife sowie monatlichem Polstertausch ist die Hygiene identisch zu anderen Maskentypen.
Passt die AirFit P10 an mein Löwenstein-Gerät? Ja, über den 22-mm-Konnektor. Ausnahme: die dedizierte „P10 for AirMini"-Variante ist bauartbedingt nur für die AirMini gedacht.